Thermische Zyklen, Alterungs- und Umwelttests
Die meisten Werkstoffe und Bauteile, die in der Tieftemperaturtechnik eingesetzt werden, sind während ihrer Lebensdauer einer großen Anzahl von Abkühl- und Aufheizzyklen ausgesetzt. Um das Verhalten und die Materialeigenschaften nach wiederholten Temperaturwechseln zwischen Tiefsttemperatur und bis zu 200 °C zu untersuchen, sind in unserem Labor verschiedene Versuchsaufbauten in Betrieb. Auch Umwelt- und thermische Alterungstests sind möglich.
Nach dem Zyklieren folgen oft weitere Testkampagnen, z.B. eine Untersuchung der mechanischen Eigenschaften auf unserer Universalprüfmaschine. Nachstehend finden Sie eine Übersicht über unsere Testaufbauten. Sie finden nicht die genaue Prüfmethode, die Sie suchen, oder Ihre Anforderungen weichen von den aufgeführten Spezifikationen ab? Bitte kontaktieren Sie uns. Wir passen unsere Prüfverfahren ständig an neue Anforderungen an und finden gerne eine Lösung für Ihre Prüfaufgabe.
Nach dem Zyklieren folgen oft weitere Testkampagnen, z.B. eine Untersuchung der mechanischen Eigenschaften auf unserer Universalprüfmaschine. Nachstehend finden Sie eine Übersicht über unsere Testaufbauten. Sie finden nicht die genaue Prüfmethode, die Sie suchen, oder Ihre Anforderungen weichen von den aufgeführten Spezifikationen ab? Bitte kontaktieren Sie uns. Wir passen unsere Prüfverfahren ständig an neue Anforderungen an und finden gerne eine Lösung für Ihre Prüfaufgabe.

TC1
Thermal Kammer 1
Die TC1 bietet den Vorteil relativ kurzer Zykluszeiten und ist gleichzeitig in der Lage, Temperaturen unter −180 °C zu erreichen. Damit eignet sie sich besonders für Anwendungen, die schnelle Tests bei extrem niedrigen Temperaturen mit einer hohen Anzahl von Zyklen (>1000) erfordern.
Temperatur: -180 °C bis +150 °C | Verfügbarer Bauraum: 700 x 500 x 530 mm³
Es können Zykluszeiten von 16 Minuten (-180 °C bis +120 °C) erreicht werden.*
*Dies hängt von der Probe und den Verweilzeiten ab (Beispiele beziehen sich auf „Touch-and-Go“-Zyklen).
Temperatur: -180 °C bis +150 °C | Verfügbarer Bauraum: 700 x 500 x 530 mm³
Es können Zykluszeiten von 16 Minuten (-180 °C bis +120 °C) erreicht werden.*
*Dies hängt von der Probe und den Verweilzeiten ab (Beispiele beziehen sich auf „Touch-and-Go“-Zyklen).

TC3
Thermal Kammer 3
Die TC3 bietet dank ihres einzigartigen Designs den Vorteil extrem schneller Zykluszeiten. Dies führt zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen bei Lebensdauertests mit sehr hohen Zykluszahlen (>10.000).
Temperatur: -150 °C bis > +150 °C | Verfügbarer Bauraum: 440 x 610 x 480 mm³
Es können Zykluszeiten von etwa 8 Minuten (-120 °C bis +120 °C) erreicht werden.*
*Dies hängt von der Probe und den Verweilzeiten ab (Beispiele gelten für „Touch-and-Go“).
Temperatur: -150 °C bis > +150 °C | Verfügbarer Bauraum: 440 x 610 x 480 mm³
Es können Zykluszeiten von etwa 8 Minuten (-120 °C bis +120 °C) erreicht werden.*
*Dies hängt von der Probe und den Verweilzeiten ab (Beispiele gelten für „Touch-and-Go“).

CC1
Klima Kammer 1
Eine Klimakammer wie die CC1 wird in der Regel eingesetzt, um kontrollierte Umgebungsbedingungen zu simulieren und so die Leistungsfähigkeit, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit von Materialien und Bauteilen zu prüfen. Sie kann hohe Luftfeuchtigkeiten von bis zu 95 % relativer Luftfeuchtigkeit sowie Temperaturen von bis zu 90 °C erzeugen und ermöglicht so beschleunigte Alterungs- und Belastungsprüfungen unter extremen Bedingungen. Dadurch eignet sie sich besonders gut zur Überprüfung des Produktverhaltens unter rauen oder wechselnden klimatischen Bedingungen.
Temperatur: +10 °C bis > +90 °C | Verfügbarer Bauraum: 580 x 450 x 750 mm³
Relative Luftfeuchtigkeit: bis zu 95 %
Temperatur: +10 °C bis > +90 °C | Verfügbarer Bauraum: 580 x 450 x 750 mm³
Relative Luftfeuchtigkeit: bis zu 95 %
Helium Lift

Cryoshock
Die Anlage besteht aus einem Seilzug über einem Heizlüfter, welche auf einem, je nach Temperaturanforderung, mit flüssigem Stickstoff oder Helium gefüllten Dewar montiert sind. Die Proben befinden sich in einem Käfig, der im Kühlmittel abgesenkt oder in den Heizlüfterbereich angehoben werden kann, um die Temperatur zu verändern. Durch Eintauchen der Probe in flüssigen Stickstoff oder Helium kann ein kryogener Schock ausgelöst werden.

Thermozyklen
Insbesondere im Vergleich zu Thermozyklen in Vakuumkammern können steile Temperaturgradienten erreicht werden. Abhängig von der Wärmekapazität der Proben und den Temperaturanforderungen können bis zu 20 Zyklen/Stunde durchgeführt werden.

Anwendung
Die Proben sind in einem Käfig mit einem Durchmesser von 150 mm eingeschlossen und können in einem Gestell gestapelt werden. Je nach Geometrie können Proben mit einer Länge von mindestens 450 mm und einem Gewicht von bis zu 3 kg geprüft werden.
Der Käfig bietet Steckplätze für vier Temperatursensoren.
Der Käfig bietet Steckplätze für vier Temperatursensoren.
- Application:
- Kryogene Temperaturwechsel
- Thermische/kryogene Schocktests
- Steile Temperaturgradienten